Category: Reiseberichte

Auf nach Argentinien

>Fotos ganz unten!

Lange mussten wir uns gedulden; nun war endlich der Tag gekommen, wo wir uns von all den Familienangehörigen und Freunden für eine längere Zeit verabschieden mussten. Für uns persönlich bewegte sich endlich wieder einmal etwas „handfestes“ und das nächste grosse Abenteuer war in Griffnähe. Nach über 4 Jahren auf „eigene Faust“ unterwegs, werden wir uns einer geführten Gruppe durch Südamerika anschliessen und so die Panamericana erleben. Die Sicherheit einer Gruppe zogen wir diesmal dem absoluten Nervenkitzel vor. Nach den beiden Jahren mit Covid betrachten wir einiges etwas nüchtern und möchten nicht der Willkür der Behörden irgendwo alleine ausgesetzt sein. Weiterlesen

Heimaturlaub

>Bilder ganz unten!

Ende April, d.h. bei unserer Heimfahrt von Spanien in die Schweiz planten wir schon sehr gezielt an unserer Weiterreise nach Irland und England. Beim kurzen Aufenthalt in der Schweiz waren noch gewisse Arbeiten und Änderungen am Wohnteil unseres Campers vorgesehen. Die kurze Zeit hätte dafür gut gereicht. Mit viel Zuversicht steuerten wir unser temporäres Domizil in Alains WG an. Doch es kam einiges anders als gewünscht: Weiterlesen

Endspurt nach Hause

>Bilder ganz unten!

Madrid – Andorra – Frankreich – Schweiz
Den letzten Abend in Madrid genossen wir bei einem feinen Wein, zeichneten erneut eine gerade Linie auf die elektronische Landkarte in Richtung Andorra und träumten schon von den weiteren erlebnisreichen Wegen und Pisten abseits der Asphaltbänder. Andere fahren möglichst auf dem schnellsten Weg, wir werden den geradesten Weg suchen und so in etwas unbekanntere Gebiete vorstossen. Weiterlesen

Auf dem Nachhauseweg…

>Bilder ganz unten!

….vom Huelva über Portugal nach Madrid
Das Aprilwetter hatte uns beim Anlegen der Fähre bereits eingeholt; die Wolken hingen tief, und vereinzelte Regentropfen klatschten auf die Windschutzscheibe. Tja, dann wird wohl nichts mit angenehmer Wärme und Sonnenschein im südlichen Spanien und Portugal. Obwohl die Wetterprognosen eher feuchte Tage ankündigten, wagten wir unsere Fahrt „querfeldein“ in Richtung Portugal. Weiterlesen

La Palma

>Bilder ganz unten!

Diese Insel, weit draussen im Atlantik, ist die Grünste aller kanarischen Inseln. Im Norden liegen üppige Wälder, die sich weit hinauf ins Gebirge ziehen, der Süden ist hingegen trocken und die vulkanische Tätigkeit ist bis in die heutigen Tage aktiv. 2021 wurde ein ganzer Landstrich, ein Dorf mit seiner Agglomeration und ausgedehnte Bananenkulturen westlich des „Cumbre Vieja“ unter Lava und Asche begraben.
Früher, d.h. zu Zeiten nach der Entdeckung von Amerika war La Palma ein bedeutender Ort, und die kanarischen Kiefern lieferten obendrein noch das beste Holz für den Schiffbau. Der Handel, besondere Gesetze im Zusammenhang mit der Atlantiküberquerung und der frühere Zuckerrohranbau brachte der Inseln und seinen Bewohnern beachtlichen Reichtum, den man noch heute in Santa Cruz de la Palma und anderen Orten erleben kann.
Heute geht es auf La Palma etwas ruhiger zu und her als zur Zeit der grossen Entdeckungsfahrten. Da es kaum Strände mit Massentourismus gibt, findet man schnell seine Ruhe auf dem weitläufigen Wanderwegnetz oder kann sich auf irgendeiner Forststrasse verirren.

Weiterlesen

WC-Geschichten

Ein spanisches Phänomen – oder ist dies in allen südlichen Ländern zu finden?
Tja, wir wissen es nicht genau, doch in Spanien und seinen Inseln findet man es überall: Die kleinen menschlichen Häufchen, meist mit Toilettenpapier oder einem Feuchttüchlein gepaart unter einem Stein versteckt. Oder das weisse Toilettenpapier winkt bereist aus der Ferne und weist zum stillen Örtchen. Bei jedem Rastplatz oder Pick-Nickplatz, bei beliebten Ausflugsorten oder einfach in unmittelbarer Nähe zum Strand; überall liegen sie in beachtlicher Anzahl in der Landschaft verstreut. Hat es zufälligerweise irgendwelche leerstehende Gebäude, so sind die Innenräume, bzw. die Böden garantiert mit vielen kleinen Häufchen und entsprechendem Toilettenpapier belegt. Das Betreten ist in diesem Fall meist auf eigenes Risiko!

Die menschlichen Bedürfnisse sind eigentlich absolut normal, doch wir fragten uns immer wieder, ob die Ersteller von öffentlichen Pick-Nickplätzen oder wunderbaren Aussichtpunkten sich auch irgendwelche Gedanken über das stille Örtchen machen, wo täglich hunderte von Leuten hinkommen? Ein einfaches WC mit entsprechender Fäkaliengrube würde die vielen Häufchen hinter dem Busch stark vermindern und man müsste nicht immer gleich einen Spiessrutenlauf hinlegen. Wir glauben, niemand möchte in so ein Geschäft hinein treten!

Hat es doch irgendwelche Toiletten bei den Pick-Nickplätzen, die wirklich zahlreich auf der iberischen Halbinsel und seinen Inseln weit draussen im Atlantik zu finden sind, so sind diese seit der Corona-Pandemie aus hygienischen Gründen geschlossen, während die Pick-Nickplätze von Heerscharen von Menschen belegt sind.

Doch, wie machen wir es bei unseren Camps oder bei einem Bedürfnis tagsüber? Ganz einfach, wir machen es wie die Katze; wir vergraben es! Selbst in schwierigen Gelände und hartem Boden graben wir ein 25-30cm tiefes Loch, so dass unser Häufchen, inkl. Toilettenpapier anschliessend gut mit Erde gedeckt ist. Zur Krönung und quasi als persönliche Markierung stellen wir ein kleines Steinmännchen darüber, so dass wir u.U. nicht noch einmal am gleichen Ort ein Loch graben sollten. Eine kleine Schaufel und ein „Geissfuss“ (Nagel- oder Brecheisen) sind in diesen Fällen besonders hilfreiche Instrumente und sollten immer griffbereit sein. Übrigens, Fäkalienschaufeln gibt es in jedem guten Outdoor-Geschäft und sind in unterschiedlichen Grössen erhältlich.

Ob das Vergraben der richtige Weg ist und den europäischen Normen entspricht, wissen wir nicht, doch allemal ist es eine saubere Sache und niemand stolpert über unser grosses Geschäft. 😉

Und, falls wir kein Loch graben können, so geht es einfach – mit oder ohne WC-(Dusch-)Zelt – in die Tüte, und anschliessend in den Abfallcontainer. Basta!

La Gomera

>Bilder ganz unten!

Die Insel ragt wie eine uneinnehmbare Festung aus dem Atlantik, und steile Wände begrüssen den Ankömmling aus der Ferne. Die Verkehrswege sind schmal und winden sich entlang der Felswände, steigen steil bergan oder fallen fast in der Falllinie hinab. Die Häuser klammern sich oft an den unmöglichsten Stellen an Felsspitzen, und die frühere vulkanische Aktivität ist überall präsent.
Da es nirgends eine Infrastruktur für den Massentourismus gibt, fehlen auch die Massen an erholungssuchenden Menschen, und das Leben wird von der heimischen Bevölkerung sehr ruhig angegangen. Nebst der gelassenen Bevölkerung lassen sich immer mehr Festlandeuropäer in La Gomera nieder und geniessen das einzigartige Klima dieser Insel. Auf Sonnenschein können innert wenigen Minuten dicke Wolken aufziehen, begleitet von viel Wind und Feuchtigkeit; auf Regen folgt meist wieder Sonnenschein. Südseitig ist die Insel trockener und Bewässerungssysteme sorgen für genügend Wasser.
Der Inselhauptort San Sebastián hat das Flair eines Dorfes, und die Menschen kennen sich gegenseitig. Verlässt man den Ort auf einer der wenigen Ausfallstrassen, wird es gleich noch ruhiger, und man kann getrost einen Gang oder gleich zwei zurückschalten und die Seele baumeln lassen.
Im Herzen von La Gomera liegt der „Parque Nacional de Garajonay“, der rund 10% der Inselfläche mit einem fast undurchdringbaren Lorbeerwald bedeckt und auf fast 2000 Meter ansteigt. Nebst seiner wichtigen Funktion im Ökosystem ist dieser Wald, bzw. die ganzen Insel, ein wahres Eldorado für Wanderer. Weiterlesen