Alle Artikel von Thomas Kaiser

Heimweg ins Asyl

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Nach der letzten Nacht unter Wildschweinen auf spanischen Boden folgte noch ein Übergang, der uns nach Portbou/Spanien brachte. Mit grosser Angespanntheit stiegen wir hinauf zum Grenzpass „Coll dels Belitres“, wo wir eine Grosskontrolle und viele Beamte erwarteten. Chantal war auch bereit, die ganze Konversation mit den Beamten zu führen, da sie der französischen Sprache viel besser mächtig ist als ich. Weiterlesen

Kapitulation!

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Ja, wir kapitulieren – vorerst! Corona zwang uns in die Knie.
Schon in Portugal war es klar; wir gehen nach Hause. Ein weiteres Ausharren war nicht unser Ding und in drei Monaten hätten wir diesen Weg – so oder so – eingeschlagen. Lange wussten wir jedoch nicht, welchen Weg wir wählen konnten und wie schnell unsere Reise nach Norden gehen würde. Weiterlesen

In der Falle

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…gefangen im Südwesten Portugals
Haben wir mit der Flucht von Spanien nach Portugal aufs falsche Pferd gesetzt? In der südwestlichen Ecke erreichten uns täglich neue Meldungen über irgendwelche weiteren Corona-Massnahmen. Selbst aus Spanien waren die Nachrichten nicht besonders aufmunternd und ab einem bestimmten Datum musste ein negativer PCR-Test (Corona-Test) mitgeführt werden. Bei unserer Abreise in Andalusien hofften wir auf eine baldige Abschwächung der Schutzmassnahmen. Weiterlesen

Nach Westen; auf nach Portugal

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Die Nachricht wegen den verschärften Corona-Massnahmen in Spanien liess uns keine Ruhe. Ab Mitternacht des gleichen Tages traten diese Einschränkungen in Kraft! Wir stöberten noch eine längere Zeit im Internet herum um möglichst viele und genauere Informationen zu erhalten, so dass wir einen entsprechend Entschluss fassen konnten. Bald wussten wir auch, dass die südlichste Region in Portugal   weiterhin mit sehr niedrigen Neuinfektionen aufwarten konnte und für Touristen keine grösseren Einschränkungen zu befürchten seien. Nach einem intensiven Studium der Karte stellten wir fest, dass wir noch vor Mitternacht die Grenze zu Portugal überfahren und somit für die nächste Zeit uns frei bewegen konnten. Hoffentlich! Weiterlesen

Almería

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…gefangen in der Provinz
Rechtzeitig waren wir in der östlichen Provinz von Andalusien eingetroffen, bevor sich die Tore schlossen und die Bewegungsfreiheit zusätzlich einschränkte. Wir hatten bald keine Lust mehr, täglich die neusten Corona-Nachrichten zu lesen; für das Wohl des Menschen werden immer mehr Einschränkungen erlassen. Verrückt! Weiterlesen

….und die Technik?

(Die Infos sind fortlaufend aufgeführt und enthalten z.T. sehr interessante Details. Einfach durch scrollen für mehr Details.)

 

19. Oktober 2020 / Km 63‘828; Cases d’Alcanar (Ebro-Delta / E)
Die Gummimanschette des Lenkdämpfers (OME) wurde durch ein oben liegendes Nachrüstbauteil von OME beschädigt, d.h. teilweise zerrissen.

 

Da in Spanien solche Ersatzteile nicht sofort verfügbar sind, montierte ich zwischen dem Metallwinkel und der Gummimanschette eine halbe Plastikflasche, so dass die Manschette die Kolbenstange – mehr oder weniger – weiterhin schützen kann und nicht weiter zerstört wird.
Nach etwas mehr als 3‘000 Km, davon viele Offroad-Passagen, hält die Bastelarbeit immer noch und die halbe 1-Euro-Flasche hielt den Beanspruchungen stand.

 

 

5. Oktober 2020 / Km 60‘779; Vitoria-Gasteiz (E)
Nach weiteren „Knack-Geräuschen“ vorne links, dies sowohl im Offroad-Gelände als auch auf der Strasse, suchten wir in Vitoria-Gasteiz die Jeep-Werkstatt auf.

Das Fahrzeug wurde umgehend vom Werkstattchef und einem Mechaniker untersucht. Wir befürchteten, dass das Radlager vorne links defekt sein könnte. Dieses wurde in Shrewsbury (GB) bei einem Fahrzeug-Check festgestellt. Nach rund einer halben Stunde gab es Entwarnung; gemäss der spanischen Diagnose käme das „Knacken“ vom Lenkgetriebe und nicht vom Radlager und dies wäre ein mechanisches Geräusch, das eben entstehen kann. Wir bräuchten uns da keine Sorgen machen!

Das Spiel am Radlager sein absolut normal und in der Toleranz. Sie wünschten uns eine gute Weiterfahrt und viel Spass auf den Trails.

Sehr freundlicher und hilfsbereiter Werkstattchef, obwohl die sprachliche Barriere sehr hoch war. Der Fahrzeug-Check war für uns kostenfrei.

28. September 2020 / Km 60‘276; Donaldson-Vorfilter zu Schnorchel
Oberhalb Santa Fe/Navarra (E) im Wald den Vorfilter an Baum zertrümmert! 199 Euro waren noch ein Häufchen nutzloser Platikteile!

Noch im Wald wurde der original Safari-Einlass (Schnorchelkopf) montiert.

 

 

18.September 2020 / Verbrauchs-Check
Nach über 38‘678 zurückgelegten Kilometer rechneten wir einmal den Verbrauch unseres Rubicon nach. Das Fahrzeug bringt voll ausgerüstet, Tank und Wasservorräte voll; 3‘300 Kilogramm auf die Waage.

Für die gefahrene Strecke benötigten wir 4‘646 Liter Diesel, was einem Verbrauch von etwas über 12 Liter pro 100 Km entspricht.

D.h. auch, dass unser neuer Jeep Wrangler mit Automatikgetriebe 1,5 Liter mehr verbraucht als der alte Wrangler, Jahrgang 2007 mit manuellem Getriebe bei gleicher Ausrüstung. Das Automatikgetriebe ist für den Dieselmotor – eine reine persönliche Empfindung – im ersten und zweiten Gang sehr schlecht abgestuft. Bei gebirgigen Strassen schaltet das Getriebe oft in die erste Gangstufe zurück und selbst dann öffnet die Kupplung, so dass der Motor immer „heulend“ aus der engen Kurve fährt. Dies gab es beim manuellen Getriebe nie; der Diesel stemmte die ganz Fuhre immer souverän und viel Kraft durch solche Situationen!

In dieser Frage sollte der Besitzer und Importeur der Jeeps sich einmal aufs wesentliche besinnen und den Dieselmotor wieder mit manuellem Getriebe anbieten. Viele Offroader wären dankbar und diese Version wäre gegenüber dem Automatikgetriebe noch einiges günstiger.

 

Spaniens Ostseite

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….Flucht in den Süden!
Mit neuem Elan, sauberen Kleidern und gewarteten Jeep starteten wir zur nächsten Etappe und das Ziel war gleich zu Beginn klar; wir wollen endlich in den Süden, wo es sicher noch etwas wärmer sein wird als auf dem windigen Campingplatz in der Nähe des Ebro-Deltas. Nein, auch diesmal folgten wir nicht dem einfachsten Weg der Küste entlang, sondern kraxelten erneut über unzählige Sierras im Landesinnern. Weiterlesen

Spanien quer

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…ans Mittelmeer
In Santiago de Compostela entschieden wir uns, vorerst die Reise nach Portugal zu verschieben, da wir vermutlich bei einer Rückkehr nach Spanien für zwei Wochen in Quarantäne müssten. Gleichzeitig vernahmen wir, dass selbst die spanische Regierung die Bewohner wieder an die „kürzere Leine“ nehmen möchte; die Corona-Pandemie ist noch lange nicht ausgerottet! Ebenso war das Wetter sehr veränderlich und kalt, was wir beide nicht ganz mögen. Deshalb entschlossen wir uns, quer durch das riesige Land an die Mittelmeerküste zu fahren, wo vermutlich die touristische Infrastruktur noch nicht ganz in den Winterschlaf versunken ist und das Wetter vermutlich noch etwas stabiler sein wird. Weiterlesen

Spaniens Nordküste

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Auf den Spuren des Jakobsweg
Der Übertritt nach Spanien erlebten wir ohne irgendeine Kontrolle, schon waren wir – trotz verschärfter Corona-Einreise – im riesigen Land in der südwestlichen Ecke von Europa. Und, wenn wir schon beim Thema Corona sind; in Spanien gilt überall Maskenpflicht und diese Pflicht wird wirklich eingehalten. Die Furcht vor weiteren Massnahmen ist extrem hoch; die täglichen Bilder aus den abgeschirmten Stadtquartieren und Vororten von Madrid ging wirklich unter die Haut. Einen zweiten Lockdown wollen sie um jeden Preis verhindern. Weiterlesen

Frankreichs Küsten

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Nord- und Westküste
Nach einer kurzen Fährüberfahrt erreichten wir Quistreham, die vorgelagerte Hafenstadt von Caen. Wir genossen auf dem Schiffsdeck die wärmende Sonne bis zum letzten Augenblick, als hätten wir lange auf diesen Moment warten müssen. Weiterlesen