Alle Artikel von Thomas Kaiser

Reif für die Insel

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…Gran Canaria
Obwohl nicht die grösste Insel der Kanaren, ist vermutlich Gran Canaria die vielfältigste aller Inseln, die vor dem afrikanischen Kontinent aus dem Atlantik ragen und vulkanischen Ursprungs sind.
<emNördlich des Hauptmassivs hangen immer wieder dicke Wolken und bringen viel Feuchtigkeit an das zerklüftete Gebirge, wo auf die unzähligen, aber sehr fruchtbaren Felder alles Mögliche angebaut wird. Dank des fruchtbaren Bodens entstanden auch viele Ansiedlungen, Dörfer und Kleinstädte. Verlässt man die nördliche Seite, so wird es sofort trockener und karger. Die riesigen Kulturen an der Ostseite werden alle weit hinauf bewässert. Die Westseite ist karg und eine wilde Gebirgslandschaft wird durch lange Täler immer wieder unterbrochen, wo dank intensiver Bewässerung ebenfalls viele landwirtschaftliche Produkte angebaut werden.
Ganz im Süden liegen die grossen touristischen Highlights, d.h. die riesigen Ferienresorts und Ferienwohnungen, wo den erholungssuchenden Reisenden alleserdenkliche oder gar unmögliches angeboten wird.
Ganz oben im Gebirge, das über 1900m reicht, findet man unzählige Naturparks mit seinen atemberaubenden Wander- und Verkehrswegen. Mit viel Aufwand werden ganze Wälder wieder aufgeforstet und die vielen kleinen Dörfer runden das friedliche Bild im Innern von Gran Canaria ab. Weiterlesen

Corona-Exil…

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…oder; ab in den Süden, der Sonne hinterher!

Gegen Ende November schwappte die Corona-Variante Omikron vom südlichen Afrika nach Europa über und die Regierungen wurden, angesichts der bevorstehenden Festtage Ende Dezember, immer nervöser. Es wurden unterschiedlich harte Einschränkungen verhängt und Österreich ging gleich für eine Woche in den Kriechgang (Lockdown). Aus dem südwestlichen Europa waren diesbezüglich keine negativen Schlagzeilen zu vernehmen und nebst einer hohen Durchimpfung waren die aktuellen Fallzahlen sehr tief. Weiterlesen

…und die liebe Technik

(Die Infos sind fortlaufend aufgeführt und enthalten z.T. sehr interessante Details. Einfach durch scrollen für mehr Details.)

Dezember 2021; Eine Heizung!
Nach Island war uns beiden klar; auch wir brauchen bei kälteren Temperaturen ein geheiztes zu Hause. Doch unsere beschränkten Platzverhältnisse erlauben uns keinen allzu grossen Luxus und irgendwelche Gegenstände können wir nicht zu Hause lassen. Alles ist perfektioniert und optimiert; wir haben wirklich nur das Allernötigste dabei. Bei unseren Platzverhältnissen mussten wir auch an die Feuersicherheit denken und bald war klar, dass die Heizung nicht im Fahrzeug eingebaut werden kann ohne auf Stauraum zu verzichten. So suchten wir nach Möglichkeiten die gewünschte Heizung irgendwie aussen am Fahrzeug zu montieren. Weiterlesen

Transfer

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…via England zurück in die Schweiz
Kaum verliessen wir Seyđisfjöđur/Island und die gleichnamige Bucht, kündigte uns der Kapitän für die Überfahrt nach Dänemark ein etwas unruhiges Meer an. Was für die Seeleute vermutlich eher eine leichte Brise war, empfanden wir eher als Sturm und wir befürchteten bald grosse Seekrankheit mit all seinen Nebenerscheinungen. Weiterlesen

Island…

…ein paar Zahlen
Gefahrene Km:                                        8‘675  Km
Treibstoff (Diesel):                                    1‘210  Liter
Verbrauchs-Ø:                                         13,95 L/100Km
Ungefähre Kosten Treibstoff:                   290‘400 ISK = ca. sFr. 2‘032.-
Höhenmeter (Aufstieg):                            100‘207 m     (…dito Abfahrt)

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Den Elementen ausgeliefert…

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….zurück ins östliche Island
Die isländische Lage mitten im Atlantik hat einen grossen Einfluss auf das Wettergeschehen. Bei Sonnenschein kann innert wenigen Minuten ein Sturm aufziehen und Wassermengen vom Himmel fallen, von denen andere nur träumen können. Schneefall kann jederzeit möglich sein. Aber auch das Gegenteil kann der Fall sein; nach Starkregen kann die Sonnen hinter irgendeinem Gipfel hervor lachen, als wäre nichts gewesen. Wird ein Wetteralarm ausgegeben, so merkt man dies sofort; kein Isländer geht aus dem Haus, wenn es nicht unbedingt notwendig ist; …ausser die Touristen kurven noch im Land herum! Weiterlesen

Der „goldene Esel“…

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…im südwestlichen Island unterwegs.
In der südwestlichen Ecke von Island wohnen die meisten Bewohner und hier reisen vermutlich ebenso der grösste Teil der Besucher durchs Land. Der Trumpf dieses Landesteil liegt fast auf der Hand: Hier sieht man eigentlich fast alles, was Island so speziell macht. Nebst aktiven Vulkanen, gibt es Gletscher, eine fast unzählbare Menge an Wasserfällen und Landschaften, als sei die Erde vor wenigen Stunden erschaffen worden. Die Isländer verstehen das goldene Geschäft mit dem Tourismus: Alles ist hier etwas teurer als in den anderen Landesteilen und für vieles fällt irgendeine Gebühr an. Dafür stehen wirklich überall Informationstafeln in verschiedenen Sprachen und es wird nichts dem Zufall überlassen. Eigentlich wahnsinnig, was so wenig Einwohner für ihre Gäste machen und organisieren. Weiterlesen

Einsamkeit…

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….erneut im Hochland und im Nordwesten (Westfjorde) von Island
Die Nordküste als auch die Westfjorde sind sehr dünn besiedelte Gebiete. An den Küstenstreifen und in den langgezogenen Tälern wird Schaf- und Pferdezucht betrieben und wenige Milchbauern runden das Bild ab. In den wenigen Orten an der Küste dreht sich alles um den Fischfang, oder was von der ganzen Fischerei übrig geblieben ist. Die Fischerei muss hier in einer tiefen Krise stecken und ein gewaltiger Umwandlungsprozess lässt in den ländlichen Küstenorte tiefe Spuren hinter sich. Aber auch bei den Bauern macht sich der Preiszerfall für ihre Erzeugnisse bemerkbar und die Kostenschere öffnet sich immer mehr zu Ungunsten der Produzenten. Nebst viele ehemalige Fischereibetriebe zerfallen auch unzählige Bauernhöfe oder stehen kurz vor der Aufgabe.

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Feuer und Eis…

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…hurra, wir sind in Island

Erdgeschichtlich ist Island eine recht junge Insel, und erst seit etwas mehr als 1500 Jahren sind dort menschliche Spuren zu finden. Heute leben auf dieser Insel, die in der Fläche etwa 2½ Mal der Schweiz entspricht, rund 350‘000 Einwohner, wobei der grösste Teil in der südwestlichen Ecke zu Hause ist. Daher ist Island auch eines der dünnst besiedelten Gebiete der Erde und es gibt riesige Landstriche, wo wirklich keine Menschenseele zu finden ist. Die verschiedenen vulkanischen Tätigkeiten, aber auch das Auseinanderdriften der europäischen und amerikanischen Kontinentalplatte lassen uns Menschen immer wieder erstaunen, was hier unmittelbar unter der Erde vor sich geht und schon für ein paar Überraschungen sorgte. Weiterlesen